Orginaltitel: Das Experiment
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2001
Länge: 119 Minuten
Orginalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Don Bohlinger, Christoph Darnstädt, Mario Giordano
Musik: Alexander Bubenheim
Inhalt:
Eine Forschungsprojekt untersucht das Verhalten von „normalen" Menschen in Extremsituationen. Dazu wird eine Zeitungsanzeige ausgegeben, die beliebige Menschen von der Straße ansprechen soll. Sie
alle erhalten mehrere Tausend DM dafür, dass sie sich für einige Tage in eine künstliche Gefängnissituation begeben. Auch der Hauptcharakter „Tarek Fahd" wird darauf aufmerksam. Da er bei einer
Zeitung als freier Autor agiert, sieht er für sich die Chance doppelt ab zu kassieren und bietet genannter Zeitung eine exklusive Story mit Bildern an.
Das Experiment startet....
Die Probanden werden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die „Wärter", die die Gefängniswärter darstellen sollen und ein relativ normales Leben führen können und die „Gefangenen", die in den Zellen
eingesperrt werden.
Die Wärter sind dazu angehalten den Gefängnisalltag möglichst ruhig und diszipliniert durchzusetzen. Da sämtliche Gefangenen natürlich wissen, dass es sich lediglich um „ein Spiel" handelt und
ihnen keine wirklichen Strafen angedroht werden können, widersetzen sie sich den Wärtern stark. Auch der Hauptcharakter, durch die Zeitung dazu angehalten, Unruhe zu stiften, wehrt sich vehement
gegen die Autorität der Wärter.
Das veranlasst die Wärter dazu, ihre Autorität mit stärkeren Mitteln durchzusetzen. Das Experiment gerät außer Kontrolle....
Kommentar:
Sehr spannender und gleichzeitig aufschlussreicher Film über die Psyche des Menschen. Die verblüffende Realität und der Glaube daran, dass dieses Experiment tatsächlich stattgefunden haben könnte, machen den Film so spannend und gleichzeitig schockierend. Die schrittweise vorangehende Eskalation des Experiments verdeutlicht das menschliche Verhalten in Extremsituationen und versucht die innere Psyche darzustellen, und bleibt gleichzeitig hautnah an einer packenden Haupthandlung.
Johannes Grohmann
