Originaltitel: District 9
Produktionsland: Südafrika, Neuseeland
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 112
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Neill Blomkamp
Drehbuch: Neill Blomkamp, Terri Tatchell
Produktion: Peter Jackson, Carolynne Cunningham
Musik: Clinton Shorter
Inhalt:
In naher Zukunft dringt eine außerirdische Spezies in unsere Atmosphäre ein und „landet" über Johannesburg (Südafrika). Als nach einigen Monaten immer noch keine Reaktion des still schwebenden
Raumschiffs zu sehen ist, beschließt die Regierung Untersuchungen anzustellen und schickt ein Einsatzkommando in das Innere des Raumschiffs. Dort finden sie ein völlig unterernährtes und
verängstigtes Volk. Es wird ein Lager in Johannesburg zur Unterbringung der sogenannten „Shrimps" eingerichtet. Doch die mangelnde Akzeptanz auf beiden Seiten, sorgen bald für Konflikte und
lassen die Schutzzone zum Slum verwahrlosen.
Die völlig überforderte Regierung bittet um internationale Hilfe und eine privates Sicherheits- und Militärunternehmen, genannt Multinational United (MNU), das für eine bessere Unterbringung der
„Shrimps" sorgen soll.
Ein Mitarbeiter dieser Firma ist „Wikus van de Merwe", der bei der Umsiedlung eingesetzt wird und dabei mit einer mysteriösen Substanz der „Shrimps" in Kontakt kommt. Daraufhin entwickelt er
seltsame Symptome...
Kommentar:
Am Anfang benötigt der Film relativ lange, um das Szenario entsprechend zu entwickeln und die missliche Situation darzustellen. Dabei wird auf das Stilmittel der Dokumentation zurückgegriffen.
Die Kamera folgt nahezu während der gesamten Handlung, „Wikus van de Merwe". Dazwischen eingeschnittene Interviews und Nachrichtensendungen verdeutlichen für den Zuschauer zu Beginn das Gefühl,
eine Dokumentation zu sehen.
Später, wenn die Handlung an mehr Fahrt gewinnt, verliert sich diese strikte Dokumentationsstil allmählich.
Ich persönlich rate jedem, der sich für das Thema interessiert, die DVD zu erwerben, die am 11.03.2010 erscheint. Wer sich nicht für dieses Thema begeistern kann, darf guten Gewissens verzichten.
Johannes Grohmann
